Landschaftsverband Rheinland - Qualität für Menschen

LVR-Archäologischer Park Xanten
LVR-RömerMuseum

Bauen und Technik

Mit ihrem Vordringen ins nordwestliche Europa brachten die Römer nicht nur die Steinbauweise, sondern auch viele Bautechniken mit anderen Materialien an den Niederrhein. Ein Pavillon mit originalen Denkmälern und anschaulichen Modellen zeigt die erstaunliche Bandbreite ihrer handwerklichen Fertigkeiten.

Aktueller Hinweis:
Der Pavillon ist vom 1. Dezember 2017 bis zum 28. Februar 2018 aus betrieblichen und konservatorischen Gründen geschlossen. Der Außenbereich ist unverändert zugänglich. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Ein Stück ca. 4 Meter hohe Steinmauer mit einem Holzgerüst zeigt, wie in römischer Zeit gebaut wurde.

Außenbereich des Pavillons mit rekonstruierter Steinmauer und Holzgerüst.

Im überdachten Bereich des Pavillons, dem sogenannten Lapidarium (frei übersetzt "Steinsaal"), sind eindrucksvolle Zeugnisse römischer Steinarchitektur aus der römischen Stadt ausgestellt: Reste von Säulen, Grabsteinen und Bauornamentik, darunter auch kostbarer Marmor aus Ägypten und Griechenland. Texttafeln und Grafiken erläutern die Herkunft der Rohmaterials, die Geräte zur Steinbearbeitung und die Wiederverwendung von Steinen aus älteren Bauten für neue Gebäude.

Der Außenbereich des Pavillons thematisiert auf rund 800 Quadratmetern, wie Wände, Dächer und Böden aus den unterschiedlichsten Materialien errichtet wurden. Weil Natursteine per Schiff an den Niederrhein importiert werden mussten und entsprechend teuer waren, errichteten die Einwohner der Stadt ihre Häuser vor allem aus Stampflehm, Lehmziegeln oder in Fachwerktechnik. Lehm und Holz standen dafür in großen Mengen zur Verfügung.

Ein nachgebauter römischer Baukran aus Holz.

Modell eines römischen Baukrans vor dem Pavillon.

Man muss kein Ingenieur sein, um anhand der rekonstruierten Bauteile zu erkennen, wie erfahren und fachkundig die Römer diese Materialien verbauten. Ein hohes, von Hand zugerichtetes Holzgerüst, Stampfkästen für massive Lehmwände, Fundamente auf Holzpfählen und weitere Elemente zeigen, dass es in der römischen Stadt ebenso wie bei den Legionen viele fachkundige Bauarbeiter gab. Neben unterschiedlichen Arten der Dacheindeckung sind auch ein Mosaik und unterschiedliche Bodenbeläge zu sehen. Nicht zuletzt lädt ein drei Meter großer Baukran im Rahmen von Führungen besonders Schulklassen zum Ausprobieren ein.

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